Etzgersrieth

Eine kurze aber inhaltlich richtige Geschichte unseres Dorfes.

Der Ort wurde 1267 erstmals Urkundlich erwähnt. Die drei Brüder Gebhardt, Rapato, und Diepold Grafen von Murach schenkten ein Hof zu "Atzgenreuth" dem Spital zu Böhmischbruck, ebenfalls 2 Höfe in "Zoha" (heute Uchamühle).

Der größere Teil der Ortschaft gehörte zur Herrschaft Tännesberg, 3 Höfe waren beim Amt Treswitz und Ulrich Wagner gab um 1454 seinen Zins von 30 Eiern und 1 Käse im jährlichen Wechsel nach Pleystein und Treswitz.

Im August 1836 ist die Ortschaft bis auf 1 Anwesen abgebrannt. Der Aufbau vollzog sich im Laufe des Jahres 1837. In der Zwischenzeit hausten die Leute in den Kellern. 

Eine Karte von ca. 1886

Quelle:www.bayerische-landesbibliothek-online.de/

 

 

Unser Dorf heute:

Unser Dorf hat heute ca. 200 Einwohner, und war bis vor kurzem eine eigenstehende Expositur, zu der jetzt noch Rückersrieth und Niederland gehöhren. Nun gehöhren wir zur Pfarrgemeinde Moosbach, bemühen uns aber so gut es geht selbstständig zu bleiben. Auch hat unser Dorf zwei ausgezeichnete Wirtshäuser, wovon der Floaschbauer bekannter ist als das Gasthaus Ach. Unter anderem haben wir einen Bäcker. Unser Naturbadeweiher, der schön versteckt im Wald liegt, ist zum Baden geeignet, und auch sehr beliebt als Zeltlagerplatz. Wir besitzen auch einen sehr guten Fussballplatz, der aber meist nur am Sonntag richtig genutzt wird. Auf einer Höhe von 670 m liegt unser schönes dorf recht gut, wir haben auch einen Berg in unserer nähe, der auf 780m liegt, nämlich der Eisberg. Wo früher auf der Spitze ein Militärsützpunkt der Amerikaner lag (bis ca. 1985), ist heute eine Wetterstation.

 

Legenden aus Etzgersrieth:

1. Die wilde Jagd

Die wilde Jagd fand statt in einem Wald bei Etzgersrieth (Bouch). Eine wilde Jagd fand nicht nur in Etzgersrieth statt sondern auch an vielen andren Orten. Zur Erklärung: Bei einer wilden Jagd streifen die verstorbenen die keine Ruhe finden mit lautem Getöse durch die Wälder, wer in solch eine wilde Jagd gerät muss sich zusammengekauert auf den Boden legen.

2. Die Erscheinung des Teufels

Einst fuhr ein Mann zu einer Festivilität nach Tännesberg wo er sich ziemlich betrank. Dort riss er Grosse Sprüche das nicht einmal 10 Teufel in aufhalten könnten nach Hause zu kommen. Als er sich mit seinem Pferdegespann auf den Weg nach Hause durch die "Ucha" machte sprang eine schwarze Gestalt vor einem grossen Stein hervor und begann mit ihm zu raufen. Es wird gemunkelt das es damals der Teufel gewesen sei...

3. Das Irrlicht und der "Tradlhofer"

Der Tradlhofer ging Abends oft zu andren Leuten "huza".  Als er sich bei den Leuten verabschiedete war es schon sehr spät und stockdunkel. Als er dann das Dorf verlies (so wird es erzählt) sah er ein Licht, ein Irrlicht, zur Erklärung einem Irrlicht ist man gezwungen zu folgen, als er morgens erwachte fand er sich an einem andren Ort wieder. Er hatte noch einmal Glück denn viele die von einem Irrlicht "entführt" wurden kamen nie wieder zurück.

 
     

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